In einem hektischen Kampfspiel sorgen Mergim Bajrami und Fotios Katidis für den Sieg.
Seligenporten. Nach der Niederlage in Aubstadt und der dann folgenden wetterbedingten Pause, ist der SV Seligenporten mit einem 2:1 (0:1) bei der DJK Ammerthal wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.
Bis es soweit war, hatten die Klosterer gegen ihren spielerisch zwar klar unterlegenen, in kämpferischer Hinsicht wohl aber ungemein engagiert auftretenden Rivalen, ein richtig schweres Stück Arbeit zu verrichten. „In der zweiten Halbzeit war die Partie ein absolutes Kampfspiel, bei dem wir große Moral gezeigt und einen verdienten Sieg eingefahren haben“, so ein nach dem Abpfiff glücklicher SVS-Coach Hendrik Baumgart.
Die Klosterer starteten vor den etwa 300 Zuschauern sofort dominant, kamen aber zu keinen echten Torgelegenheiten. Lediglich Marco Wiedmann vermochte mit zwei Freistößen einen Hauch von Gefahr zu entfachen. Die Hausherren indes zogen sich meist weit zurück, um dann bei Ballgewinn schnelle Konter zu fahren. Diese Strategie brachte nach einer Viertelstunde die Führung. Daniel Gömmel war es, der einen von Marco Weber getretenen Eckball aus kurzer Distanz mit dem Hinterkopf ins Netz beförderte.
In der Folge war der SVS zwar gewillt, diesen Lapsus wettzumachen, agierte in der Vorwärtsbewegung jedoch teils recht statisch. In Anbetracht dessen, dass gegen die dichtgestaffelte Abwehr kein Durchkommen war, versuchte es der SVS mit Weitschüssen. Verzog Tim Olschewski noch beträchtlich (26.), musste DJK-Keeper Christopher Sommerer bei einem Knaller von Glasner sein ganzes Können abrufen (31.). Der hätte dann beim Versuch eine gegnerische Ecke zu klären, beinahe ein Eigentor produziert (40.).
daneben setzte. Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine äußerst hektische und bisweilen auch ruppig geführte Partie. Vermochte Ammerthal spielerisch ohnehin kaum Paroli zu bieten, unterbanden die Hausherren nun beinahe jeden SVS-Angriff mit körperlichen Mitteln. Kam der dann doch einmal in die Nähe des Strafraumes, gab es ob der guten Staffelung der Abwehr kein Durchkommen.
Egal ob Flanke, weite Bälle oder Dribbling – stets war ein grüngekleideter DJK-Spieler schon zur Stelle. Die Baumgart-Elf aber ließ sich dadurch nicht beirren, sondern suchte unverdrossen den Weg nach vorne. Dieses Ansinnen sollte in der 76. Minute belohnt werden. Der fleißige Katidis setzte sich auf der linken Seite durch und servierte für Bajrami, der aus 25 Metern Maß nahm und mit dem 1:1 den Bann brach.
Dadurch berauscht, trieb die Nummer Zehn seine Kameraden mit den Worten „ein Punkt ist zu wenig“ weiter nach vorne. Diese leisteten nur fünf Minuten später tatsächlich Folge, als Katidis ein flaches Zuspiel von Kamron Crow aus fast identischer Position wie zuvor Bajrami technisch gekonnt zum 2:1-Siegtreffer veredelte.